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Welchen Schein benötige ich wofür?

Sportbootführerschein See (SBF See)

Wer auf Seeschifffahrtsstraßen und innerhalb von 3 sm in Küstengewässern ein Motorboot (auch Jetski) oder eine Segelyacht mit mehr als 11,03 kW (15 PS) Nutzleistung führen möchte, benötigt den Sportbootführerschein See. Das Mindestalter für den Sportbootführerschein See ist 16 Jahre. Der SBF See ist international anerkannt.

Die Prüfung besteht aus einem theoretischen Teil, bei dem ein Fragebogen beantwortet und eine Kartenaufgabe gelöst werden muss, sowie einem praktischen Teil, der unter Antriebsmaschine durchgeführt wird.

Für das Führen einer Segelyacht ohne Maschinenantrieb ist auf See  kein Führerschein erforderlich! Die praktische Ausbildung für den Sportbootführerschein See beschränkt sich daher auf reine Manöver unter Maschine; eine Segelausbildung findet nicht statt.

 
Sportbootführerschein Binnen (SBF Binnen)

Wer auf deutschen Binnengewässern segeln oder ein Motorboot (auch Jetski) mit einer Nutzleistung von mehr als 11,03 kW (15 PS) führen möchte, benötigt den amtlichen Sportbootführerschein Binnen.

Bei diesem Schein kann man wählen, ob man die Prüfung nur für Segelboote oder für Motorboote oder für mehrere Teile gleichzeitig ablegen möchte. Nicht geprüfte Bereiche können später in einer separaten Prüfung nachgeholt werden. Um die Prüfung für den Segelteil ablegen zu können, muss man mindestens 14 Jahre alt sein. Das Mindestalter für den Motorteil beträgt 16 Jahre.

Die Prüfung besteht aus einem theoretischen Teil, bei dem je ein Fragebogen „Allgemeiner Teil“ und wahlweise „Segeln“ oder „Motor“  ausgefüllt werden muss, sowie einem praktischen Teil. Geprüft wird durch einen vom DSV bestellten offiziellen Prüfer.

 
Sportküstenschifferschein (SKS)

Der Sportküstenschifferschein ist ein freiwilliger amtlicher Schein zum Führen einer Segel- oder Motoryacht innerhalb von 12 sm in Küstengewässern. Es müssen 300 sm nachgewiesen werden. Voraussetzung ist ein Mindestalter von 16 Jahren. Der SKS ist international anerkannt und kann unter Segeln und/oder Maschine erworben werden.

In der theoretischen Prüfung muss ein Fragebogen beantwortet und eine Kartenaufgabe in der Übungskarte D 49 (Deutsche Bucht) gelöst werden. In der praktischen Prüfung müssen diverse Manöver unter Segel und/oder Maschine auf einer Segelyacht gefahren werden.

Da beim SBF See nur unter Maschinenantrieb ausgebildet wird und sich die Navigationsausbildung auf die Vermittlung von Grundkenntnissen beschränkt, empfiehlt sich der SKS für alle, die auf See eine Segelyacht führen wollen. Bei einem Seeunfall kann der Besitz eines SKS zudem für den Versicherungsschutz entscheidend sein.

 
Bodenseeschifferpatent (A + D)

Wer nur im Urlaub am Bodensee ist und bereits einen amtlichen Sportbootführerschein besitzt, kann sich bei den Landratsämtern gegen Gebühr ein „Ferienpatent“ ausstellen lassen, das für vier Wochen gilt.

Für das Führen eines Fahrzeugs mit mehr als 4,4 kW Maschinenleistung auf dem Bodensee wird das Bodenseeschifferpatent A benötigt.
Bei einer Segelfläche von mehr als 12 m² ist das Bodenseeschifferpatent D erforderlich. Das Mindestalter für den Motorbootteil ist 18 Jahre. Für den Segelteil muss man mindestens 14 Jahre alt sein.

Für Inhaber amtlicher Sportbootführerscheine gibt es einige Erleichterungen: Mit dem SBF Binnen (Segel) oder dem SKS wird man von der praktischen Segelprüfung und den theoretischen Segelfragen befreit. Mit dem SBF Binnen (Motor) oder dem SBF See entfällt die praktische Motorbootprüfung. Umgekehrt kann das Bodenseeschifferpatent in einen amtlichen Sportbootführerschein Binnen umgeschrieben werden.

 
Das UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk (UBI)

Wer auf deutschen Binnenschifffahrtsstraßen mit einem Sprechfunkgerät unterwegs ist, benötigt das UBI. Darüber hinaus berechtigt das UBI auch zur Teilnahme am Binnenschifffahrtfunk auf verschiedenen Binnenwasserstraßen der Europäischen Gemeinschaft. Im Gegensatz zum SRC reicht es beim UBI aus, wenn ein Crewmitglied den Schein hat.

 
Das beschränkt gültige Funkbetriebszeugnis (SRC)

Das SRC berechtigt zur Teilnahme am weltweiten Funkverkehr für Sportboote und Yachten mit UKW-Funkanlagen sowie zur Teilnahme am weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunkverkehr GMDSS im UKW-Bereich mit einer Reichweite bis ca. 35 sm, also auch zur Nutzung eines DSC-Controllers. Wer eine GMDSS-fähige Anlage an Bord hat, braucht das SRC zwingend. Ohne GMDSS reicht das alte UKW-Sprechfunkzeugnis aus.

Wer das SRC bereits hat, kann das UBI durch eine Ergänzungsprüfung erwerben.

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